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Eine Pflegeleitung, die sich ‚blind‘ ergänzt

3. November 2022

Die zwischenmenschlichen Seiten des Haus Margarete:

Zum Wohlfühlen im Haus Margarete trägt das Pflegeteam ganz Entscheidendes bei. Dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ‚rund um die Uhr‘ bereit, für unsere Bewohnerinnen und Bewohner alles zu tun, was deren Bedürfnissen entspricht. Dass dies jeden Tag glatt läuft und funktioniert, dafür steht die Pflegeleitung des Hauses: Margit Hirth, die stellvertretende Leiterin des Haus Margarete und Monika Gauerhof, die Pflegedienstleiterin. Sie sind die Führung des Pflegeteams. Was beide eint ist deren Haltung, ‚ohne Bedingungen das Beste zu geben‘ und für jeden ein Umfeld zu schaffen, bei dem es an nichts fehlt.

Beide ergänzen sich in der Zusammenarbeit und verstehen sich blind. Während Margit Hirth mit allem, was sie tut, am liebsten im direkten Kontakt mit Menschen arbeitet, hat Monika Gauerhof das Talent, Strukturen um- und durchzusetzen. Sie stellt organisatorische Abläufe sicher, entwickelt diese weiter und gewährleistet die Standards in der Dokumentation.

Beiden ist es wichtig, im Haus Margarete eine Atmosphäre zu schaffen, in der jeder ganz selbstverständlich zum Ausdruck bringen kann, was er möchte und was ihn bewegt. Ein Anspruch, der nicht nur für die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses gilt, sondern auch für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihres Teams. Ansprechbar zu sein und mit Wertschätzung auf individuelle Bedürfnisse einzugehen ist das, was beiden ein Anliegen ist.

Ganz unterschiedlich sind die Wege, wie beide zur Betreuung und Pflege älterer Menschen kamen. Margit Hirth hatte bereits in jungen Jahren die Ausbildung zur Altenpflege abgeschlossen. Auf der Altenpflegeschule traf sie eine Mitschülerin, die in ihrem beruflichen Leben prägend werden sollte: Margarete Müller, die das Haus Margarete gründete. Und Margit Hirth war bereits ab dem zweiten Jahr nach Gründung mit dabei. Um ihre Erfahrungen in der Pflege zu erweitern, nahm sie sich einige Zeit später mehrere Jahre Auszeit vom Haus Margarete. Pflegetätigkeiten als ambulanter Dienst und in einer anthroposophischen Einrichtung verschafften ihr neue Einblicke. Klar wurde dabei auch, dass die Pflegephilosophie von Margarete Müller und wie diese im Haus Margarete umgesetzt wird, ‚genau ihr Ding ist‘. Deshalb kam sie 2014 zurück in ‚ihre berufliche Heimat‘.

Ganz anders ist der Zugang von Monika Gauerhof zu ihrem Pflegeberuf. Von Anfang an wusste sie, dass das Pflegende Grundlage ihres Berufes sein wird. Als voll ausgebildete Kinderkrankenpflegerin arbeitete sie in der onkologischen Kinderabteilung eines Krankenhauses. Schwerstkranke Kinder zu begleiten war extrem belastend.
Deshalb ist sie in die Erwachsenenkrankenpflege eines Krankenhauses gegangen. Dabei hat sie entdeckt, welche Befriedigung die Betreuung und Pflege älterer Menschen ihr persönlich gibt. Was sie immer wieder begeistert ist das Engagement, Menschen in einem letzten Lebensabschnitt zu begleiten und diesen lebenswert zu gestalten. Schöne Momente und Erlebnisse zu schaffen ist das, was sie beseelt und die Dankbarkeit, die man dafür erfährt, ist das, was jeden Tag aufs Neue motiviert.

Seit Mai 2021 sind Monika Gauerhof und Margit Hirth der Doppelpack in der Pflegeleitung, auf das sich jeder im Haus verlassen kann und die es jedem möglich macht, ‚gelassen anzugehen, was kommt‘.

Im Privaten haben die beiden unterschiedliche Interessen und Aufgaben. Für Margit Hirth ist ihre Familie der Mittelpunkt mit erwachsener Tochter und erwachsenem Sohn. Ganz besonders ist aber ihre Rolle, als Oma für ihre Enkeltochter. Die vierbeinige Begleiterin von Margit Hirth heißt Paula und ‚muss täglich mehrfach gelüftet werden‘, wie sie es ausdrückt. Paula ist der untersetzte Familienhund. Paula ist aber auch im Haus Margarete der von allen geliebte vierbeinige Therapeut mit feuchter Nase und wedelndem Schwanz. Einmal im Jahr wird eine Auszeit genommen. Dann aber richtig. Seit über 20 Jahren ist das Ziel eine kleine Insel in der Unterweser. Dort mietet sie sich ein. Dabei ist nicht nur ihr Ehemann, sondern auch ein ganzer Stapel von Büchern, die genussvoll beackert werden – gerne auch am Privatstrand der Ferienwohnung. Griffbereit ist ihr Mobiltelefon für den Fall der Fälle, dass es im Haus Margarete etwas Außergewöhnliches zu regeln gilt.

Auch für Monika Gauerhof ist die Familie Dreh- und Angelpunkt. In der Familie Gauerhof sind aber die Kinder noch lange nicht aus dem Haus. Und das erfordert viel Engagement in der Freizeit. Es ist immer eine Heraus-forderung all den Hobbies und Wünschen von Kindern einigermaßen gerecht zu werden. Aber auch eine durchorganisierte Freizeit oder das gemeinsame Planen von Ausflügen und Touren mit den Fahrrädern in der Schwäbisch-Hällischen Landschaft, sind Freiräume, die Energie und Kraft geben für die täglichen Anforderungen des Pflegeberufs.

Ihre berufliche Zukunft verbinden beide eng mit den Perspektiven des Haus Margarete. Und da vor allem mit der Erweiterung des Hauses durch den Neubau. Die bisher 32 Wohneinheiten werden auf 75 Wohneinheiten mehr als verdoppelt. Herausforderung ist dabei den Anforderungen an die Pflege, in einem sehr viel größeren Haus, den organisatorischen und menschlichen Rahmen zu geben. Die Teams werden wachsen. Viele neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden Kollegen werden. Spannend ist auch Impulse zu setzen für eine zukunftsorientierte Pflege, die ein Lebensumfeld emotionaler Nähe mit Umgang auf Augenhöhe schafft. Einer Pflege, die für Zuwendung und Zusammenhalt einer Gemeinschaft steht, die auf das Miteinander ausgerichtet ist. Ganz im Sinne, wie die Gründerin Margarete Müller dies vorgelebt hat.

Ein großes Anliegen haben Margit Hirth und Monika Gauerhof: Sie wünschen sich, dass immer mehr Menschen erkennen, welche tiefe Befriedigung ein Beruf in der Pflege und in der Betreuung älterer Menschen gibt. Und auch, welche Dankbarkeit man dabei erfahren kann. Nur konsequent ist deshalb, dass sie Interessierte einladen, diese Erfahrungen vor Ort zu machen. Sie sind gerne Botschafterinnen für ihren Beruf.

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