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Sonderveröffentlichung: Moderne Räume für Geborgenheit im Alter

12. Juni 2026

Das Haus Margarete in Oberrot erstrahlt in neuem Glanz: Innerhalb von zwei Jahren ist ein Neubau für die stationäre Pflege entstanden,
zusätzlich wurde das Haupthaus für die solitäre Kurzzeitpflege umgebaut.
Von Eileen Schirle


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Helle Farben, moderne und funktionale Einrichtung, geräumige Wohnund Privatzimmer und eine hochmoderne technische Ausstattung – so präsentiert sich das Haus Margarete seit Februar 2025. In der zweijährigen Bauzeit ist nicht nur ein kompletter Neubau entstanden, in dem die stationäre Langzeitpflege mit 60 Pflegeplätzen untergebracht ist, sondern auch das komplett sanierte Haupthaus. Hier ist die solitäre Kurzzeitpflege stationiert. „Der Weg war lang und sicherlich war die Bauzeit nicht immer einfach – doch wir sind mit dem Ergebnis hochzufrieden und freuen uns, ein so modernes, liebevoll gestaltetes Pflegeheim präsentieren zu können“, erläutert Geschäftsführer Andreas Müller.

Die ersten Überlegungen für eine Erweiterung des Seniorenheims gab es bereits 2014. Die neue Landesheimverordnung setzte voraus, dass allen Bewohnern eines Pflegeheimes ein Einzelzimmer zusteht – damit konnte das 1990 eröffnete Haus Margarete in Oberrot nicht dienen. „Es gab eine Übergangsfrist. Dennoch war für uns klar: Wir müssen das Haus für die Zukunft neu aufstellen und anbauen“, erinnert sich Müller. Auch die Bewohnerzahlen sollten in diesem Zuge erhöht werden.

Die Planungsphase verzögerte sich, erst 2023 ging es dann richtig los: Das benachbarte Haus, das bereits in Familienbesitz war, wurde abgerissen und so Platz für den Erweiterungsbau geschaffen. Vier Stockwerke umfasst der Neubau. 60 Einzelzimmer mit Badezimmer, Gemeinschaftsräume mit Sitzplätzen, einer Wohnzimmerecke und einer Küche sowie diverse Pflege und Therapieräume sind entstanden. Und das Areal lässt Platz für Erweiterungen: Sollte der Bedarf an Pflegeplätzen weiter steigen, ist es möglich, das Gebäude im angrenzenden Bereich zu duplizieren.

Schnelle Hilfe
Im angrenzenden Bestandsgebäude – die Bauten sind miteinander verbunden – wurde nach dem Umzug in den Neubau im Februar 2025 ebenfalls kräftig investiert: Das Haus wurde komplett entkernt und die Räume neu eingeteilt. 28 solitäre Kurzzeitpflegeplätze gibt es nun. „Das erlaubt uns deutlich mehr Flexibilität, die es bei der Kurzzeitpflege einfach benötigt. Statt wie früher die Plätze eingestreut in den normalen stationären Betrieb zu vergeben, können wir nun schnell Hilfe bieten“, erläutert der Geschäftsführer.

Pflegende Angehörige können die Patienten für wenige Wochen kurzfristig dort unterbringen, beispielsweise wenn sie durch Krankheiten, Urlaube oder ähnliches verhindert sind. Auch nach Krankenhausaufenthalten ist die Kurzzeitpflege oftmals ein erster Anlaufpunkt: Sie verschafft den Angehörigen Zeit und Raum, die nächsten Schritte für die auf Pflege angewiesenen Personen zu planen. „Bei uns stehen in der Regel immer Plätze zur Verfügung“, verdeutlicht Andreas Müller.

Die Pflegezimmer in beiden Bereichen sind ausgestattet mit einem Pflegebett, Nachttisch, Schrank, Kommode und einem Stuhl. Natürlich dürfen die Bewohner auch eigenes Mobiliar mitbringen. An der vormontierten Bilderleiste an der Wand können Fotos aufgehängt werden. Vier Tandemzimmer – zwei Zimmer, die über einen Vorflur miteinander verbunden sind – ermöglichen es Ehepaaren, im Haus Margarete in einem Wohnbereich zu leben.

Smarte Technologie
Beim Neu- und Umbau legte der Geschäftsführer viel Wert auf die technische Ausstattung. Die Heizungen in den einzelnen Räumen, Jalousien und das Licht sind smart steuerbar. WLAN ist im gesamten Haus verfügbar; in den Zimmern gibt es zusätzlich LAN-Anschlüsse.

„Hier haben wir an die Zukunft gedacht: Medizinische Geräte und auch die Pflegebetten werden immer smarter. Die technische Ausstattung ist bei uns bereits vorhanden, wir können problemlos aufrüsten“, erklärt Müller. Geheizt wird mit einer Wärmepumpe, eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach sorgt für eigenen Strom.

Energieeffizienz und Müllreduzierung liegen Andreas Müller am Herzen. Deshalb hat er im Zuge des Umbaus auch eine neue, smarte Inkontinenz-Pflegelösung eingeführt. Eine Mitarbeiterin hat diese auf einer Fachmesse entdeckt – der Chef war sofort begeistert. An den Pants ist ein Sensor angebracht, der die Feuchtigkeit misst und per App die Mitarbeiter informiert, wenn diese gewechselt werden muss. „Dadurch müssen wir unsere Bewohner, nachts nicht mehr aus dem Schlaf reißen, um zu kontrollieren, ob wir das Versorgungsmaterial wechseln müssen. Das ist für beide Seiten sehr entlastend, es spart Zeit und Ressourcen“, erläutert er. Für ihn stehe der Komfort der Bewohner immer an erster Stelle. Bei der Medikamentenversorgung setzt er zudem auf ein Mehrweg-System mit Tablettendöschen, um Abfall durch Blister zu vermeiden.

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